Wald weg für Häuser

Kahlschlag am Terrassenweg in Ferch - von der Bergstraße

Im Janunar 2021 haben wir berichtet, als die Kettensägen sich kreischend durch den Wald gefressen haben. Anwohner haben sämtliche Behörden informiert, allerdings wurde der Forstbehörde die Maßnahme lediglich als Durchforstungsmaßnahme deklariert. Es folgten Bauanträge.

Der ehemals dichte natürlich gewachsene Wald in ehemaligen Tonabbaugruben wurde gründlich abgeräumt und auch die Wurzeln entfernt.

Bebauungsvorhaben werden durchgesetzt

Für den tiefliegenden Teil des Grundstückes wurde bereits im Januar diesen Jahres das Bebauungsvorhaben als Bauvoranfrage gestellt. Der Antrag wurde durch die Stimmenmehrheit des Bürgerbündnis und “Unser Ferch – Alternative für Ferch” beschlossen. In der folgenden Skizze links.

Für die Sitzung des Ortsbeirats Ferch am 23.8.22 wurde der nächste Bauabschnitt als Bauvoranfrage vorgelegt. Jetzt sollen weitere 5 Baueinheiten im oberen Bereich von der Fercher Bergstraße aus erschlossen werden.

Spätestens jetzt sollte klar sein, das es sich um eine Waldumwandlung handelt, die den Charakter unseres Ortes weiter verändert und innerörtliche Waldflächen geopfert werden.

Übrig bleibt noch der mittlere Bereich des Grundstückes, wie lange noch bleibt offen. Der Wald ist jedenfalls verloren, obwohl unseren Wissens bis heute noch keine Genehmigung der Forstbehörde für eine Waldumwandlung vorliegt.

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2 Kommentare

  1. Ich finde es immer unerträglicher wie hier im Ort gegen die Natur gearbeitet wird. Abholzen, roden und versiegeln scheint ja eine neue Bewegung zu werden, dafür wird aber dem Windpark ein Stein nach dem anderen in den Weg gelegt, das Rathaus und weitere öffentliche Liegenschaften haben bis heute keine Photovoltaikanlage und die Gemeindefahrzeug fahren immernoch als Verbrenner herum obwohl es von Staat Zuschüsse für Elektroautos für Kommunen und Vereine gibt die den Mehrpeis gegenüber gleichwertigen Verbrennern übernehmen.

    Es wird vom Rathaus, nach meiner Auffassung, nichts, aber auch garnichts für den Umweltschutz getan obwohl es auf der Gemeindeseite großspurig propagiert wird.

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