Erste Beratung zu Tempo 30

Bild: Sören Bels

Tempo 30 in Ferch / Dienstag den 3.8.21 um 19.00 Uhr

Macht unsere Straßen sicher! Besorgte Eltern können es nachvollziehen, wie gefährlich unsere Straßen in Ferch insbesondere für Kinder sind. Auch ältere Mitbürger haben keine Freude an dem schnellen Verkehr.

Immerhin 30 besorgte Bürger haben sich im Strandbad Ferch getroffen, um erste Planungen für eine groß angelegte Petition zu besprechen. Der Wunsch ist, eine Geschwindigkeitsbegrenzung Tempo 30 auf Teilen der Kreisstraßen in Ferch zu bekommen. Auf weiten Teilen der Straßen deshalb, damit klar ist, dass Tempo 30 angeordnet ist und keine Zwischenspurts gewünscht sind. Dieser Wunsch hat auch mit keinerlei Parteipolitik zu tun, sondern nur mit Sicherheit und Allgemeinwohl.

Dazu konnten Arno Knappe und Karl Heuer von dem Gespräch mit Frau Glau (Ordnungsamt Schwielowsee) berichten. Frau Glau hatte dazu schon diverse Anträge an die Kreis-Straßenverkehrsbehörde geschickt. Leider wurden die Anträge allesamt abgelehnt, mit Ausnahme der Anträge, die temporäre Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgrund von Baustellen betrafen. Auch gefährliche Unfallstellen, wie in Mittelbusch haben der Behörde nicht ausgreicht, endlich Tempo 30 anzuordnen. Direkt betroffene Anwohner sind darüber fassungslos.

Frau Glau hat angeboten, die entsprechenden Schreiben an und von der Kreisstraßen-Verkehrsbehörde zur Verfügung zu stellen. Diese müssen von uns ausgewertet werden und zu der Sammlung unserer Argumente hinzugefügt werden.

Unser Vorhaben wird von der Verwaltung und der Bürgermeisterin unterstützt. Die Temporeduzierungen werden von der Sraßenverkehrsbehörde des Landkreises Potsdam – Mittelmark genehmigt.

Tempo 30 – Eine große Meinungsvielfalt:

Wir müssen die Petition gut vorbereiten. Lasst uns die Gedanken zusammentragen und planen, wie wir am besten vorgehen. Klar geworden ist, dass wir für eine Petition eine sehr gute Vorbereitung brauchen. Alle Argumente müssen ausgewogen berüchsicktigt werden, um eine weitestgehende Akzeptanz und größte Unterstützung zu bekommen.

Petitionen beim Kreis und beim Land

Um keine Zeit zu verlieren und möglichst effektiv zu arbeiten, scheint es sinnvoll nicht nur eine Petition an den Kreis zu verfassen, sonder auch eine Petition an das Land Brandenburg zu stellen.

Problemzonen:

Wie schon bei der Ausarbeitung für das Radverkehskonzept zeigen sich Defizite, die Ferch als „Staatlich Anerkannter Erholungsort“ hat:

  • die fehlende Sicherheit, wenn Kinder, Radfahrer und Verkehrsteilnehmer mit Handicap sich im Ort bewegen
  • keine Möglichkeit Kinder in die Nähe von Straßen zu lassen, selbst den Weg zur Bushaltestelle alleine gehen zu lassen
  • die Lärmbelästigung durch das Verkehrsaufkommen und den Schreck, wenn die Motorräder aufdrehen
  • allgemeine Argumente siehe: https://www.gruenes-schwielowsee.de/2021/tempo-30/320/argumente-fuer-tempo-30/
Gefahrenpunkt: Ecke Beelitzer Straße / Mühlengrund / Potsdamer Platz

Als nächste Schritte wurde besprochen:

  • Abstimmung über Argumentationsketten
  • Erstellen eines Flyers
  • Gespräche mit der Kreis-Straßenverkehrsbehörde
  • Kontakte zu Kreistagsvertretern
  • Vernetzung mit weiteren Akteuren lokal und auf Kreisebene
  • Kontaktaufnahme zu Pressevertretern
  • Kontaktaufnahme zum RBB Robur
  • Erstellen der Online-Petition
  • Haustür-Akquise mit Unterschriftenlisten

Regelmäßige Treffen

Wir haben beschlossen, uns für einige Zeit regelmäßig im Garten bei „Kräuter-Heidi“ Knappe (Kammeroder Weg 4, 14548 Schwielowsee OT Ferch) zu treffen. Diese Termine finden jeden 1. und 3. Dienstag im Monat statt. Dazu wird über den Email-Verteiler dieser Internetseite eingeladen, sowie über den Havelboten.

Direkt zur Petition!

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Ein Kommentar

  1. Parken auf der Beelitzer Straße anstatt auf dem Grünstreifen und auf dem Wurzelbereich der Bäume sollte doch machbar sein. Habe das auch schon mal getestet beim Mähen des Grünstreifens vor dem Grundstück… Verkehr war merklich langsamer, es hat aber jedes 3. Auto mich angehupt und Fußgänger gefragt warum der Idiot heute auf der Straße parkt…
    Ich würde mir eine Querungshilfe für Fußganger mit Verkehrsinsel auf der Beelitzer Straße in höhe Arthur-Borgard Weg um das wilde Überholen auf der Beelitzer Straße zu verhindern und generell ein Überholverbot auf der BeelitzerStraße einzurichten. Die BeelitzerStraße „bietet“ sich als eine der wenigen geraden Straße an für waghalsige Überholvorgänge die aufgrund der vielen unübersichtlichen Einmündungen gefährlich sind.
    Ein reines Tempo 30 ohne Verkehrsinsel oder Verkehrsflusseinschränkungen (z. Bsp. parkende Autos) sehe ich nicht ganz zielführend, da die jetzt vorgeschriebenen 50km/h auch kaum eingehalten werden (wenn der Blitzer nicht gerade mal steht).
    Ein Argument fürTempo 30 wäre noch die dadurch resultierende geringere Lärmbelästigung im Erholungsort (besonders durch LKW) und die Abkürzungund Mautersparnis für LKW von der Autobahnabfahrt Ferch zur Auffahrt Phöben wäre mit Tempo 30 auch unlukrativer.